Feldschützenverein Birmensdorf

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Nach der Abstimmung über Waffeninitiative - Kommentare

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Schlechte Verlierer nach Abstimmung Waffeninitiative

von Ueli Binder, Regensdorf, erschienen am 18.2. im "Zürcher Unterländer"

Das Schweizer Volk hat die Waffeninitiative deutlich verworfen. Aber kaum sind die Resultate bekannt, benehmen sich die Verlierer wie Sieger. Weil 43 Prozent Stimmberechtigte zugestimmt haben, müsse man das Waffenrecht verschärfen. Galladé, Lang & Co reden vom Mythos des bewaffneten Schweizers, mit dem man das Stimmvolk zum Nein verführt habe. Auch Frau Sommaruga hat noch am Sonntagabend eine Verschärfung des Waffenrechtes angekündigt.

Es gibt Politiker, die immer dann, wenn es nützlich ist, die direkte Demokratie loben, verlieren sie aber, unterlaufen sie den Volksentscheid. Das Stimmvolk wird als unmündig und leicht zu verführen dargestellt, finanziert von irgendwelchen interessierten Kreisen.

Das ist doch alles Unsinn. Die Schützen haben sich, aus eigenem Interesse, ins Zeug gelegt und sie haben die Kampagne aus der eigenen Tasche bezahlt. Die Schützen haben aus Sorge um die ungewisse Zukunft ihres Sportes gehandelt. Sie durchschauten die schwammigen und verlogenen Versprechen der Initianten.

Klar ist, dass das Stimmvolk klar nein sagte zu einer Verschärfung des Waffenrechts. In unserer direkten Demokratie heisst nein auch nein und nicht nein, aber. Auch das Verlieren will gelernt sein. Da hat das linksgrüne Lager noch Nachholbedarf.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 19. Februar 2011 um 15:12 Uhr